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25.08.2026

Jens Lehmann übernimmt kommissarisch den Vorstandsvorsitz: Mit Christina März und Matthias Kölmel verstärken zwei profilierte Persönlichkeiten das Gremium

Der GOLD for Leipzig e. V. stellt seinen Vorstand personell neu auf. Infolge des berufsbedingten Ausscheidens des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Markus Otto sowie des Vorstandsmitglieds Anette Ehlers übernimmt Jens Lehmann, seit Gründung des Vereins im Vorstand, kommissarisch den Vorsitz bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung. Zugleich wird das Führungsgremium durch Christina März und Matthias Kölmel erweitert.

Dank an die Gründungsmitglieder

Markus Otto, bisheriger Leiter des DHL-Standorts Leipzig, zeichnete seit der Vereinsgründung maßgeblich für den Aufbau und die Ausrichtung des Vereins verantwortlich. Aufgrund seiner Berufung in eine übergeordnete Managementposition innerhalb des DHL-Konzerns legt er sein Amt nieder. Der Verein spricht Herrn Otto seinen ausdrücklichen Dank für das herausragende Engagement aus.

Ebenso zieht sich Gründungsmitglied Anette Ehlers aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand zurück. Der Verein dankt Frau Ehlers ausdrücklich für ihren Einsatz, insbesondere an den Schnittstellen zur Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft. Beide bleiben dem Verein als Mitglieder eng verbunden.

 Verstärkung des Gremiums

 Mit zwei bestens vernetzten Persönlichkeiten gewinnt der Verein wertvolle Expertise für die Vorstandsarbeit:

  • Christina März: Vorsitzende des Fachausschusses Sport des Leipziger Stadtrates und Stadträtin.

  • Matthias Kölmel: Geschäftsführer der ZSL Betreibergesellschaft mbH (QUARTERBACK Immobilien ARENA) mit umfassender Erfahrung im Arena- und Veranstaltungsmanagement.

 Die formelle Bestätigung der kooptierten Vorstandsmitglieder erfolgt turnusgemäß auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.

Fokus auf die Entscheidung des DOSB

Der Vorstandswechsel fällt in eine entscheidende Phase. Bis zur Beschlussfassung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 26. September 2026 bündelt der Verein seine Ressourcen für den Endspurt der Kampagne „Deine Stimme für Olympia“.

„In den verbleibenden Wochen gilt es, die Bürgerinnen und Bürger weiterhin für die olympische und paralympische Idee zu gewinnen und das Fundament der Unterstützung für den Standort Leipzig eindrucksvoll zu demonstrieren“, betont Jens Lehmann, kommissarischer Vorstandsvorsitzender.

Warum engagiert sich der Verein?

  • Olympische & Paralympische Vision: Leipzig wird als Austragungsort im Bewerbungskonzept BERLIN+ positioniert.

  • Stärkung der Sportlandschaft: Großveranstaltungen befördern Investitionen in moderne Infrastruktur (z. B. eine neue Ballsporthalle), Nachwuchsförderung und das lokale Vereinswesen.

  • Wirtschafts- & Tourismusimpuls: Internationale Sichtbarkeit generiert Umsätze für Hotellerie, Gastronomie und Eventbranche.

  • Stärkung der Zivilgesellschaft: Die Kampagne „Deine Stimme für Olympia“ bietet eine Plattform für Bürger, Unternehmen und Kulturschaffende.

  • Nachhaltiges Event-Konzept: Der Fokus liegt auf der Nutzung bestehender Infrastrukturen wie Messe, Stadion und ARENA, statt auf reinen Neubauten.

  • Ziel: 10.000 Unterstützerstimmen

Um ein politisch und sportfachlich belastbares Signal zu senden, peilt der Verein das Ziel von 10.000 Stimmen an. Diese dienen als:

  • Signal an den DOSB: Nachweis eines starken Rückhalts in der Leipziger Bevölkerung für die Entscheidung am 26. September 2026.

  • Politische Legitimation: Grundlage für den Stadtrat und die Landespolitik, Ressourcen verbindlich für BERLIN+ freizugeben.

  • Gegengewicht zu Bedenken: Ein verlässliches Fundament aus Befürwortern gegenüber Kritik an Kosten und Infrastrukturbelastungen.

„Deine Stimme für Olympia“ kannst Du hier abgeben.